Donnerstag, 30. April 2015

Die GUZSZ eG feierte den Abschluss des LSK-Projektes „GUZSZ 2.0“ auf dem ehemaligen Krone-Gelände

Die GUZSZ eG lud am 28.04.2015 auf das ehemalige Krone-Gelände am Beeskowdamm 3-11 in 14167 Berlin-Zehlendorf ein, um den erfolgreichen Abschluss des LSK-Projekts „GUZSZ 2.0“ zu feiern.

Das Projekt, welches durch das Programm „Lokales Soziales Kapital“ des Europäischen Sozialfonds gefördert wird, zielt darauf ab, unternehmerisch aktive Frauen in Steglitz-Zehlendorf zu vernetzen. So soll weibliche Wirtschaftskraft gefördert und sichtbar gemacht werden.

Die zahlreich erschienen Genossenschaftsmitglieder, Unterstützer/innen und Politik- und Wirtschaftsvertreter des Bezirks besichtigten dabei erstmalig die 1600 Quadratmeter große Büroetage, die als zukünftiger Standort für das Gründerinnen- und Unternehmerinnenzentrum im Gespräch ist. Voraussichtlich ab Januar 2016 sollen hier Gründerinnen und Unternehmerinnen bezahlbare Räume und Co-Working-Plätze mieten und von den Synergien eines solchen Zentrums profitieren können.

An einer Interviewrunde nahmen Norbert Kopp, Bezirksbürgermeister; Dieter Walther, Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft, Personal und Europa der BVV Steglitz-Zehlendorf; Hildegard Josten, Frauenbeauftrage des Bezirks; Dr. Reinhard Baumgarten, Projektleiter des Regionalmanagement Berlin SÜDWEST; Beate Roll, Aufsichtsratsvorsitzende und Dr. Iris Pfeiffer, Vorstand der GUZSZ eG sowie Inga Höltman, Online-Wirtschaftsmagazin BizzMiss teil.

Norbert Kopp unterstrich, dass der GUZSZ eG die Unterstützung der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf sowie des Vereins Berlin.Südwest e.V. sicher ist. Er führte weiter aus, dass nicht nur die Regionalpolitik hinter der GUZSZ eG steht. Mit Karl-Georg Wellmann, MdB für den Bezirk und als Gast anwesend, hat die Genossenschaft auch Unterstützer auf Bundesebene. Hildegard Josten betonte, wie wichtig es ist, Strukturen und Bedingungen zu schaffen, die Frauen die Chance geben, unternehmerisch aktiv zu werden. Im geplanten Zentrum werden diese angelegt gegenseitiger Unterstützung, gemeinsamen Projekten und einem lebendigen Netzwerk für Gründerinnen und Unternehmerinnen leistet man so Vorschub. Auch Dr. Reinhard Baumgarten äußerte sich positiv zu den Plänen der GUZSZ eG, zumal sich ein solches Wirtschaftszentrum gut in die bezirkliche Gesamtkonzeption zur Weiterentwicklung des Geländes am Beeskowdamm einfügt. Dr. Iris Pfeiffer berichtete vom regen Interesse potenzieller Mieterinnen, die sich bereits jetzt an die GUZSZ eG wenden. Und sie fügte hinzu, dass es nun gilt, die herrschende Aufbruchsstimmung für die zeitnahe Realisierung des Zentrums zu nutzen, um bald starten zu können.

Brigitte Märtens, Vorstand der GUZSZ eG, zog ein positives Resümee: „Die gute Resonanz, die wir heute für unser Ziel erhalten haben, zeigt einmal mehr, dass der Bedarf für ein Gründerinnen- und Unternehmerinnenzentrum im Südwesten Berlins groß ist. So können wir zuversichtlich den nächsten großen Meilenstein in Angriff nehmen: Die voraussichtliche Eröffnung des Zentrums im Januar 2016.


Hintergrundinformationen

GUZSZ eG
Das Gründerinnen- und Unternehmerinnenzentrum Steglitz-Zehlendorf wird von einer Genossenschaft getragen, die im Herbst 2013 von Frauen aus dem Bezirk und der Umgebung gegründet wurde. Seine Etablierung dient der Förderung weiblicher Wirtschaftskraft. Gründerinnen und Unternehmerinnen werden dort optimale Bedingungen für ihren wirtschaftlichen Erfolg erwarten: bezahlbare Räume, Beratung, Fortbildung und ein starkes Netzwerk.


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