Dienstag, 2. Dezember 2014

Die Mongolei entdecken: Veranstaltung mit Kulturprogramm in der Villa Kult

Wir leben in schwierigen Zeiten, Konflikte, Krisen und Kriege erschüttern aktuell die Welt in einem ungeahnten Ausmaß. Umso wichtiger wird es, immer wieder kleine Zeichen der Hoffnung zu setzen, Beiträge zur Verbindung und Völkerverständingung zu schaffen.

Ein solches Projekt läuft aktuell in der Villa Kult, auf Initiative unseres Mitglieds Renate Roginas. Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und der Mongolei findet dort vom 27.11.2014 - 08.01.2015 eine Veranstaltung der Botschaft der Mongolei statt. Auf dem Programm stehen moderne Kunst, ein buntes Kulturprogramm ebenso wie die persönliche Vernetzung.


Im Mittelpunkt steht die Ausstellung von Werken moderner mongolischer Künstler/innen. Die ausgestellten Werke können erworben werden. Der Erlös geht an ein ausgewähltes Projekt in der Mongolei, das sich für die Verbesserung der Verkehrssicherheit in Ulaanbaatar einsetzt, gespendet. 

In ihren Kunstwerken zeigt die moderne Mongolei ungeahnte Schätze. So z. B. die Werke des Malers  OTGO, der Tradition der Miniaturmalerei mit ungewöhnlichen modernen Formaten verbindet. Beeindruckend das 6 Meter breite Gemälde auf Stoff, welches eine bunte, teils erschreckende, teils idyllische Szenerie von tausenden Menschen und Tieren im Miniaturformat (s.u.)zeigt.



Zum Entdecken der mongolischen Kultur und Geschichte finden im Rahmen des Programms neben der Ausstellung noch bis zum 8. Januar 2015 eine Lesung mongolischer Märchen und Filmvorführungen statt. 


Während der Eröffnungstage vermittelte der Kehlkopfsänger (Höömii) HOSOO den Gästen musikalische Eindrücke der unendlich weiten Steppe der Mongolei, wo sich der Gesang Höömii im Laufe der Jahrhunderte unter den Nomaden entwickelte. Weitere Tanz- und Musikdarbietungen umrahmten das Programm. Mongolische Speisen und Getränke, eingenommen in einer original getreuen Jurte, vermittelten den Anwesenden einen Eindruck vom traditionellen Leben in der Mongolei.




In der modernen Mongolei, die nach dem Ende des Kalten Krieges gleichfalls eine demokratische Verfassung und die Marktwirtschaft einführte, lebt inzwischen die Hälfte der Menschen in Städten, vor allem in der Hauptstadt Ulaanbaatar (1,3 Mio.) Die Urbanisierung führt zu vielen Problemen, eines davon ist der Straßenverkehr. Die Zahl der Verkehrsunfälle ist extrem hoch.  Daher hat sich eine Stiftung es sich zur Aufgabe genommen die Verkehrserziehung von Kinder und Jugendlichen zu entwickeln, um so langfristig die Verkehrssicherheit in Ulaanbaatar zu verbessern. Diesem Projekt kommt der Erlös aus der Ausstellung zugute.

Seit 40 Jahren bestehen schon enge diplomatische Beziehungen zwischen Deutschland und der Mongolei. Interessant zu wissen: 1 Prozent der mongolischen Bevölkerung spricht Deutsch als 1. Fremdsprache! 

Die organisatorische Vorbereitung der Kulturveranstaltung wurde von Oyuntuya Oyunjargal, Arts & Media Project Management & Consulting und Katja Vedder, Art Objective unterstützt. 

Die Ausstellung “Moderne Malerei aus der Mongolei” kann noch bis zum 8. Januar in der Villa Kult betrachtet werden. Besuche sind kostenlos, erfordern jedoch eine telefonische Anmeldung.



S.E. Botschafter Bolor eröffnet die Ausstellung



Villa Kult
Hindenburgdamm 12 | D-12203 Berlin
www.villakult.de

Pressekontakt:
Katja Vedder, Art Objective
www.art-objective.com
E-Mail: katja.vedder(at)art-objective.com

Arts & Media Project Management & Consulting
E-Mail: mcasa.europe(at)gmail.com

Batbileg Chuluunbaatar
Die Botschaft der Mongolei
www.botschaft-mongolei.de
E-Mail: batbileg(at)mfa.gov.mn

Bildquelle: OTGO- http://www.mongolian-art.de









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