Dienstag, 18. November 2014

Mutterschutz für selbstständige Frauen

Anders als Arbeitnehmerinnen haben selbstständig tätige Frauen kein Anrecht auf einen gesetzlichen Mutterschutz. Lediglich über spezielle Tarife der gesetztlichen Krankenversicherungen können sie Verdienstausfälle durch Geburt und Wochenbett abfedern. Über diesen Versicherungsschutz verfügen jedoch nur wenige Selbstständige.

Gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Vertreterinnen u. a. der ARGE Anwältinnen im Deutschen Anwaltverein, des Zentralverbands des Deutschen Handwerks und des Deutschen Frauenrats diskutierte Dr. Rosemarie Kay auf einem Workshop der Evangelischen Akademie Loccum über die EU-Richtlinie zur Verwirklichung des Grundsatzes der Gleichbehandlung von Frauen und Männern, die eine selbstständige Erwerbstätigkeit ausüben. Diese sieht auch für eigenständig erwerbstätige Frauen Mutterschaftsleistungen vor.

Wie sich Familienphasen in die Erwerbsbiografie von selbstständigen Frauen einfügen, erläuterte die stellvertretende IfM-Geschäftsführerin anhand jüngster Untersuchungsergebnisse zum Gründungsverhalten von Frauen.

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