Montag, 23. Juni 2014

Rückblende: Global Summit of Women 2014

Beim Global Summit of Women treffen sich einmal jährlich Unternehmerinnen, Frauen aus den Führungsetagen, Politikerinnen und Wirtschaftsexpertinnen aus der ganzen Welt zum Erfahrungsaustausch. 

Vom 5. - 7. Juni 2014 war es wieder so weit - diesmal in kamen in Paris 1.200 Frauen aus 81 Ländern zusammen. Das Interesse am „Davos der Frauen"  nimmt seit 24 Jahren kontinuierlich zu. Ein Thema in diesem Jahr: die Frauenquote.

Gründerin und Organisatorin des Summit ist Irene Natividad, die global vernetzte philippinisch-stämmige US-Amerikanerin - hier im Bild vorne links:

Bildquelle: http://globewomen.org/globalsummit/


Studien belegen: Unternehmen, die von Frauen geführt werden, erzielen im Schnitt mehr Wachstum und mehr Profit als gleich große Betriebe in Männerhand. Ebenso erweisen sie sich als widerstandsfähiger in Krisenfällen.

Erkenntnisse, die sich die sozialistische französische Regierung zu Herzen genommen hat. Sie legte ein ehrgeiziges Förderprogramm für Unternehmensgründerinnen auf, das Frauenrechtsministerin Najat Vallaud-Belkacem dem Global Summit of Women vorstellt:

"Heute liegt bei uns die Quote der Frauen unter den Unternehmensgründern bei 30 Prozent. Für 2017 streben wir 40 Prozent an. Dafür unterstützen wir die Frauen gezielt bei der Finanzierung, speziell im Bereich öffentliche Kredite. Wir wollen auch, dass die privaten Banken ihre Mitarbeiter gezielt für die Betreuung weiblicher Unternehmensgründer sensibilisieren. Und gegen sexistische Stereotype vorgehen. Zudem werden die Existenzgründerinnen mit Coaching-Programmen unterstützt."

Aus Berlin war Martina Haas auch in diesem Jahr wieder auf dem Summit. Ihren persönlichen Bericht  lesen Sie hier: http://www.existenzielle.de/cms/front_content.php?idart=2192



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