Dienstag, 24. Juni 2014

Berliner Unternehmerin des Jahres - Was bedeutet das?

In Kürze ist es wieder so weit: Am 5. Juli werden auf dem 7. Unternehmerinnentag in Berlin die diesjährigen drei Preisträgerinnen "Berliner Unternehmerin 2014/15" ausgezeichnet.



Das Magazin "existenzielle" hat die Preisträgerinnen von 2012/13  interviewt - darunter unser Mitglied Katrin Rohnstock.



Brigitte Groß - Gesellschafterin und Gründerin des Unternehmens alphaboard für Elektrodesign und Fertigungsservice - Gewinnerin des Hauptpreises 2012

Womit und warum haben Sie sich um den Titel „Unternehmerin des Jahres Berlin"  beworben?
Die Idee mich als Gesellschafterin der alpha board gmbh für die Auszeichnung zu bewerben kam von den Mitarbeitern meiner Firma. Mich selbst vorzuschlagen, das hätte ich als unpassend empfunden.

Welche Erwartungen hatten Sie an die Auszeichnung?
Ich habe mir von der Auszeichnung eine Würdigung meiner zurückliegenden Arbeit versprochen. Aber ich hatte nicht die Erwartungen unbedingt nominiert zu werden. Frauen, die in der Position sind, sich um eine solche Auszeichnung zu bewerben, haben alle ein ähnliches Profil: Engagement, Kampfeswille und Einsatz. Das bedeutet auch starke Konkurrenz

Was hat Ihnen die Auszeichnung gebracht?
Viele Leute in meinem beruflichen Umfeld haben sich mit mir gefreut. Außerdem habe ich viele Einladungen erhalten, von denen ich denke, dass sie auf die Auszeichnung zurückzuführen sind. Dadurch habe ich zahlreiche sehr interessante Kontakte knüpfen können.

Warum würden Sie anderen Unternehmerinnen raten, sich um eine solche Auszeichnung zu bewerben?
Die Auszeichnung ist eine Würdigung für das, was man geleistet hat. Aber schon von der Bewerbung kann man meiner Meinung nach profitieren. Die Fragen, die man dort beantwortet ermöglichen einem eine selbstkritische Betrachtung. Man blickt auf Vorheriges zurück und fragt sich: Was habe ich gut gemacht? Was kann ich noch verbessern? Das kann man nur zum positiven nutzen. In diesem Jahr gibt es außerdem noch einen Unterschied zum letzten Wettbewerb: das Preisgeld. Auch das sollten Bewerberinnen berücksichtigen.


Barbara Jaeschke - Gründerin, Inhaberin und Managing Director des GLS Sprachenzentrum

Womit und warum haben Sie sich um den Titel „Unternehmerin des Jahres Berlin"  beworben?
Als Geschäftsführerin und Mitbegründerin des GLS Sprachenzentrums Berlin habe ich es als spannend empfunden, mich um die Auszeichnung zu bewerben.Wir haben ein typisches Mittelstandsunternehmen aufgebaut, dass sich mit einem 90% Anteil an weiblichen Mitarbeitern seit 30 Jahren in einer ständigen Vorwärtsbewegung befindet - das fand ich passend.

Welche Erwartungen hatten Sie an die Auszeichnung?
An die Wirkungen für das Unternehmen hatte ich zunächst keine großen Erwartungen. Ich habe die Bewerbung eher als persönliche Herausforderung angesehen, als Vorbild anerkannt zu werden.

Was hat Ihnen die Auszeichnung gebracht?
Ich war überrascht, wie groß die positive öffentliche Resonanz war. Viele Leute haben mich darauf angesprochen und dadurch habe ich die Rückbestätigung bekommen, etwas erreicht zu haben.

Warum würden Sie anderen Unternehmerinnen raten, sich um eine solche Auszeichnung zu bewerben?
Der Wettbewerb ist eine Möglichkeit, neben wirtschaftlichen Erfolgen eine Bestätigung für die eigene Tätigkeit zu bekommen. Außerdem hat man nichts zu verlieren: Selbst wenn man nicht nominiert wird, bleibt es eine spannende Herausforderung, der man sich stellen sollte.

Katrin Rohnstock - Gründerin und Inhaberin  des Unternehmens „Rohnstock Biografien"

Womit und warum haben Sie sich um den Titel „Unternehmerin des Jahres Berlin" beworben?
Weil „Rohnstock Biografien"  etwas ganz besonderes tut:  Menschen wie Du und ich erzählen uns ihre Lebens- und Familiengeschichte und wir bringen sie in ein Buch, so dass sie nicht mehr verloren gehen kann. Die Auszeichnung war eine Möglichkeit, genau das zu zeigen.

Welche Erwartungen hatten Sie an die Auszeichnung?
Ich hatte die Erwartung, interessante Menschen kennen zu lernen und neue Kontakte zu knüpfen. Außerdem hatte ich den Wunsch, durch die Teilnahme in der Berliner Öffentlichkeit unsere Arbeit noch bekannter zu machen. Denn Berlin ist eine Stadt voller Geschichten, die Weltgeschichte geschrieben haben und die es lohnen würde, festzuhalten.

Was hat Ihnen die Auszeichnung gebracht?
Meine Erwartung, durch den Wettbewerb neue und interessante Menschen kennenzulernen, wurde erfüllt. Auch die Chance die eigenen Ideen zu teilen, habe ich durch die Auszeichnung bekommen. Im Nachhinein hätte ich mir jedoch gewünscht, dass bei der Veranstaltung mit den Senatorinnen Zeit gewesen wäre, ins Gespräch zu kommen. Gerade bei einer sozialen Aufgabe, wie sie „Rohnstock Biografien"  übernimmt, könnte das Prozedere der Preisverleihung noch mehr Möglichkeiten bieten, Kontakte zu gewinnen.

Warum würden Sie anderen Unternehmerinnen raten, sich für eine solche Auszeichnung zu bewerben?
Weil es eine Möglichkeit ist, die eigenen Intentionen weiterzutragen.

Quelle und weitere Info: http://www.existenzielle.de/cms/Magazin/Aktuelles/index-b-1-97-2194.html

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