Freitag, 26. April 2013

Aufnahmestopp für Beraterinnen und Coaches in Berlin

Es gibt aktuell in unserem Berliner Netzwerk Coaches und Beraterinnen für nahezu jeden Bereich: von der Körperarbeit, über Spiritualität, Achtsamkeits-, Persönlichkeits- und Laufbahn-Coachings bis hin zu den "Hard-Skill-Beraterinnen für die verschiedenen Unternehmensbereiche und -phasen: von der Gründungsberatung über Personal- und Steuerfragen bis zur Nachfolgebegleitung.

Die meisten sind Expertinnen mit langjähriger beruflicher Erfahrung und exzellenten Referenzen.

Hinzu gekommen sind zudem immer wieder Starterinnen im Bereich Beratung und Coaching, die ebenfalls gute Aufnahme bei uns gefunden haben.

Wir Frauen lieben es bekanntlich, anderen zu helfen, zu beraten und unser Erfahrungswissen weiterzugeben. Aber wie viele Mitglieder aus den unterschiedlichen Segmenten der Beratungs- und Coaching-Branche verträgt ein Netzwerk?

In den letzten 12 Monaten haben wir in Berlin 43 neue Mitglieder gewonnen, davon kommen 20 aus dem Bereich Beratung und Coaching.


Da unser Konzept von Anfang an auf Vielfalt ausgerichtet ist, müssen wir auch Unternehmerinnen und Freiberuflerinnen aus anderen Branchen genug Raum geben. 
Alle sollen sich bei uns wohl fühlen, ihre Themen und Anliegen ausreichend vertreten finden.

Angesichts der Beraterinnenübermacht im Berliner Netzwerk fühlen sich einige abgeschreckt und langjährige Mitglieder aus der Beratungsbranche, die viel für uns getan haben,  unwohl, wenn immer mehr Coaches und Beraterinnen ins Netzwerk drängen.

Sie fragen zu recht: Sollen wir alle einander nur noch beraten? Wo sind die Unternehmerinnen, die etwa herstellen oder vertreiben? Wo die kreativ-produktiven Köpfe? Wo die Handwerkerinnen?

Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, denn grundsätzlich ist unser Netzwerk offen für alle selbständigen Frauen, dennoch haben wir uns nun entschlossen, einen Mitglieder-Aufnahmestopp für Unternehmensberaterinnen und Coaches für Berlin  bis Ende 2013 zu verhängen. Wir werden sehen, wie sich bis dahin die Situation entwickelt. Ende des Jahres entscheiden wir dann neu.


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