Donnerstag, 6. Dezember 2012

Neues von Amelies

Manche mögen sich gewundert haben, wo denn in diesem Jahr der Adventskalender von "Amelies" alias Christine Amelie Bünning bleibt, mit dessen Bildern und Gedichten sie über sieben Jahre hinweg das Publikum erfreut hat.

Stattliche 175 Gedichte waren es, die Christine Bünning da herausgesucht und bekannt gemacht hat. In diesem Advent gibt es mal keinen Kalender, stattdessen widmet sie sich die passionierte Violinistin in diesen Tagen wieder mehr der Musik.

Sie schreibt:

Ich hoffe, Sie haben Verständnis und erinnern sich gern an die vergangenen Adventszeiten mit den Amelies-Türchen!

Das zurückliegende Jahr war für mich recht erfolgreich. So hat sich die Anschaffung meiner Stickmaschine wirklich gelohnt. Viele Aufträge, die dazu führen, daß das Maschinchen manchmal den ganzen Tag rattert und rackert.

Sehr spannend für mich war auch meine erste Teilnahme an einem internationalen Textilkunst-Wettbewerb zum Thema „Das unendliche Blau“.

Bei Teilnehmern aus Deutschland, der Niederlande, Frankreich und sogar aus Südamerika habe ich es mit meinem Beitrag immerhin unter die ersten 50 Plätze geschafft. Was für ein schöner Erfolg!!! In der angehängten Datei finden Sie ein Foto meines Werkes:


 
Beim Lesen der Ausschreibung hatte ich sofort die Vorstellung von einem „unendlichen“ blauen Faden. Gleichzeitig dachte ich an den Blick in den weiten Himmel mit seinen vielen Blau-Tönen. 

Ausgeführt habe ich meine Idee dann auf selbstgefärbter Seide. Darauf windet sich der unendliche dunkelblaue Faden. Er wird von einem silbernen Garn „eingefangen“. Perlmuttschimmernde Perlchen geben ein paar Glanzpunkte und verstärken die Perspektive.

Für das nächste Jahr habe ich mir vorgenommen, an weiteren Ausschreibungen teilzunehmen…

Und dann habe ich noch etwas ganz „Verrücktes“: ich habe mich auf die Wurzeln der Textilkunst und des Patchworks besonnen und mir die Aufgabe gestellt, einen Quilt ganz mit der Hand zu nähen. Das war eine ganz tolle Erfahrung. Das Nähen mit der Hand entspannt und hat beinahe etwas Meditatives. In unserer hektischen Zeit, in der man alles von oder wenigstens mit Technik herstellen (lassen) kann, ist es ein ungeheures Abenteuer, wirkliche Handarbeit zu leisten. Und der Stolz über das fertige Stück ist ein ganz besonderes Hochgefühl. Auch hiervon füge ich ein Foto bei:


Nun wünsche ich Ihnen allen einen schönen Advent und eine frohe Weihnacht.

Herzlichst
Ihre Christine Bünning

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