Donnerstag, 24. November 2011

Schwarze Stunde für den Gründungsstandort Deutschland: Kürzungen beim Gründungszuschuss

Erst letzte Woche wollte die vom Bundeswirtschaftsministerium veranstaltete „Gründerwoche Deutschland“ Mut zur Selbständigkeit machen. Auch wir engagierten uns und erlebten, wieviel Gründungswillen und Potenziale besonders unter Frauen vorhanden sind.


Da nur wenige der GründerInnen über entsprechend hohe finanzielle Eigenmittel verfügen und Kredite oft schwer zu bekommen sind, bleibt vielen nur der Weg in eine kapitalschonende Klein(st)gründung. Vorübergehende Liquiditätsengpässe, wie sie jedes Unternehmen kennt,  werden dann schnell existenzbedrohend. Bislang konnten GründungszuschussbezieherInnen wenigstens während des ersten dreiviertel Jahres nach Geschäftseröffnung  in Sachen Finanzen etwas beruhigt durchatmen. Das scheint nun vorbei...

Am Abend des 22.11. tagte nun der Vermittlungsausschuss in Sachen "Gründungszuschuss", kam aber zu keinem Kompromiss,  so dass die wichtigste Gründungsförderung in Deutschland  nach Expertenmeinung um 74 Prozent noch vor Weihnachten gekürzt wird.

Zugleich setzt sich der Trend fort, dass immer mehr GründerInnen und EinzelunternehmerInnen angesichts von Teuerung und wirtschaftlicher Rezession zu Hartz IV-AufstockerInnen werden...

Weitere Info: http://www.orthwein-beratung.info/2011/11/schwarze-stunde-fur-den.html

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