Dienstag, 16. November 2010

Unternehmerinnen in sozialer Verantwortung

Der die Jahresabschlussveranstaltung des "Unternehmerinnenabend in Berlin" war dem Thema "Unternehmerinnen in sozialer Verantwortung gewidmet". Wir stellten an diesem Abend zwei Unternehmerinnen aus unseren Reihen vor, die aktiv und kreativ dieser Verantwortung nachkommen, soziale Projekte aufbauen und fördern.


Katrin Rohnstock hat mit ihrem "Ost-West-Salon" einen Beitrag zur innerdeutschen Verständigung geleistet, für die sie am 5.11.2010. mit dem "Frauenbrücke-Preis" ausgezeichnet wurde. Die Idee:  Personen mit vergleichbarem beruflichen Werdegang aus Ost und West ihre persönliche Geschichte erzählen lassen, so Bezüge herstellen, Unterschiede erklären und Verständnis für den jeweils anderen schaffen.


Ihr neuestes Projekt geht die Gründerin von "Rohnstock Biografien" gemeinsam mit Tochter Tonka an: inspiriert von einem längeren Aufenthalt in Namibia und Südafrika im vergangenen Winter, wollen die beiden Frauen in den Townships von Südafrika soziale Projekte (Schulen, Kinderheime, Werkstätten) in Kombination mit Projektarbeit für Freiwillige aus Deutschland und einem "anderen" Tourismus verbinden. Dieses Projekt befindet sich noch in der Aufbauphase. Ihre Netzwerk-Kontakte werden sie dabei unterstützen.


Ähnliche Projekte für einen Tourismus, der es Reisende erlaubt, Land und Leute persönlich kennen zu lernen und zugleich dem wirtschaftlichen und ökologischen Fortschritt der jeweiligen Region nutzt, hat das Berliner Reiseunternehmen "Chamäleon Reisen" seit den 1990er Jahren weltweit etabliert. Helga Schumann, die sich mit ihrem Unternehmen "Weiter Reisen" seit Jahren auf Reisen der besonderen Art spezialisiert hat, arbeitet als Partner-Agentur für "Chamäleon" und hat im September in Afrika einige der geförderten Projekte besucht und konnte begeistert über die Erfolge berichten. Weitere Informationen über die Förderprojekte finden Sie unter: http://www.chamaeleon-reisen.de/Ueber-Chamaeleon/Philosophie/Foerderprojekte 


Die vorgestellten Projekte zeigen, dass es selbst für kleine Unternehmen möglich ist, sozial verantwortlich zu handeln, ohne dabei unternehmerische Aspekte aus den Augen zu verlieren. Worauf es ankommt, sind entsprechendes Engagement und Kreativität!

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