Samstag, 27. September 2008

Arbeitsräume der Zukunft


"Arbeitsräume der Zukunft" war das Thema des gestrigen Unternehmerinnenabends in Berlin.

Förderliche Synergien und Win-Win-Situationen zu schaffen,ist Anliegen des Unternehmerinennabend-Projekts seit 2004. Dabei ist uns u. a. eine Erkenntnis im Laufe der Jahre zum Leitmotiv geworden, und zwar die, dass ein Ganzes einfach immer mehr als die Summe der einzelnen Teile ist.

Förderliche Synergien sind es auch, welche die „Arbeitsräume der Zukunft“zweifellos bestimmen werden.

Der selfHUB, wo wir gestern zu Gast sein durften, ist ein zukunftsweisendes Modell, wie ein vernetztes und zugleich individuelles Arbeiten möglich ist und damit ein Beispiel wie zukünftige Arbeitsräume aussehen könnten. Der englische Begriff HUB bedeutet Drehkreuz und die HUB-Bewegung ist internationale Bewegung. Die self eG hat hier Anfang diesen Jahres den ersten deutschen HUB in Berlin eröffnet. Es gibt Arbeitsstätten dieser Art bereits an vielen Orten der Welt, von Bombay über London und Rotterdam bis Kairo und Sao Paulo.

Unser Mitglied Frauke Godat ist Vizepräsidentin der self eG, die Träger des Berliner Projekts ist. Sie stellte uns gestern abend das Konzept vor und führte uns durch die über 600 m², vorbei an 66 innovativen Schreibtisch-Arbeitplätzen und weiteren räumlichen Möglichkeiten zum Arbeiten, Treffen, Vernetzen, für Meetings und Seminare einschliesslich entsprechender Kreativ- und Ruhezonen.

„Arbeitsräume der Zukunft“ das bedeutet aber nicht nur neue Formen der Zusammenarbeit zu entwickeln und Räume so zu gestalten, dass ein gutes und effizientes Arbeiten möglich wird. Zukunft muss immer auch die nächsten Generation mit einbeziehen – denn ohne Nachwuchs keine Zukunft! Das haben auch unsere Regierenden inzwischen erkannt und das Bundesfamilienministerium versucht mit gezielten Maßnahmen die betriebliche Kinderbetreuung zu fördern. Dass diese Fördermaßnahmen nicht nur für Großbetriebe oder KMU mit mehr als 100 Mitarbeitern greifen, sondern – wenn sie es schaffen, sich entsprechend zusammenzuschließen, also wieder Synergien wirksam werden lassen – auch für Klein- und Kleinstbetriebe durchaus möglich sind, darüber referierte Oliver Schwab von der zuständigen Servicestelle des Familienministeriums.

Wer Fragen bezüglich des Förderprogramms hat, kann sich an Herrn Schwab und seine KollegInnen wenden. Hier die Teil- Nr. der kostenfreien Hotline: 0800 0000 945. Mo-Fr können Sie hier in der Zeit von 9-17 Uhr immer jemanden erreichen. Ansonsten lässt sich auch eine E-Mail schicken an: kinderbetreuung@erfolgsfaktor-familie.de

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