Freitag, 16. November 2007

Arbeiten am Café Virtuell

Eigentlich sollte unser virtuelles Kaffeehaus schon längst die Tore geöffnet haben, aber noch immer sind kleine Veränderungen am Konzept fällig.
Die Idee zum Café kam von Judit, der "Stein der Anstoßes" war aber ein ehemaliges Mitglied aus Bielefeld, das sich wünschte, trotz räumlicher Distanz mit den anderen Unternehmerinnen in einen Austausch zu treten. Hinzu kam, dass auch andere Mitglieder das Netzwerk mit dem Argument verließen, sie haben eigentlich so gut wie nie Zeit, an den Live-Veranstaltungen teilzunehmen. Mag sein, dass dies nur ein Vorwand war, denn es gibt immer Leute, denen man es nicht recht machen kann (s.u.). Andererseits sind doch gut 10 % der Mitglieder zu weit von Dresden und Berlin weg, so dass wir das Argument der räumlichen Ferne schon gelten lassen müssen.
So kam zunächst die Idee zu einer Mailinglist, später zu einem Forum auf.
Ich persönlich war da aber immer etwas zwiespältig aufgrund verschiedenster Erfahrungen, die ich gerade in Frauen- und Businessforen gemacht habe. Oft bleibt der Austausch doch sehr oberflächlich und manchmal lassen die Umgangsformen sogar zu wünschen übrig...
Unsere Idee mit dem Café Virtuell ist es darum, für die Live-Veranstaltungen mit ihrer angenehmen Atmosphäre und den konstruktiven Vernetzungen eine virtuelle Entsprechung zu finden.
Die erste Idee, einfach die Abendveranstaltungen im Internet fortzusetzen, mußten wir aber wieder aufgeben. Es würde ja bedeuten, dass die Referentin sich über die Veranstaltung hinaus noch 2-3 Wochen im Internet zur Verfügung stellt und wir müßten den Vortrag in irgendeiner Form abbilden, damit alle ins Thema rein kommen. Das alles wäre aber äußerst aufwendig.
Auch denken wir, dass sich die Mitglieder vielleicht lieber zu aktuellen Themen ihres Unternehmerinnenalltags austauschen möchten, als in einem Forum mit Expertinnen nur zu bestimmten Fragen zu diskutieren.
Außerdem ist es noch immer nicht ganz leicht, alle Mitglieder zum Benutzen der Internetplattform zu bewegen, also sollte die Hemmschwelle doch recht gering ausfallen.
Und so haben Katja, Judit und ich das Konzept heute noch einmal gründlich überarbeitet und gestrafft. Wir hoffen, dass nächste Woche unser Kaffeehaus möbliert ist, Getränke und Speisen servierfertig sind und wir endlich eröffnen können.

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